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Echinacea

Echinacea ist in Nordamerika beheimatet. Amerikanische Ureinwohner verwenden Echinacea seit jeher zur Behandlung von Wunden und Schlangenbissen.

Im Jahr 1800 findet Echinacea den Weg in der westlichen medizinischen Praxis. Sie ist Teil der Asteraceae-Familie. Man verwendet die gesamte Pflanze, inkl. Wurzeln, Blätter und oberirdische Teile.

MERKMALE

Ihre Zusammensetzung ist komplex. Sie enthält Polysaccharide, Alkylamide (Echinacin), phenolische Verbindungen (Cichorsäure, Echinacosid), ätherisches Öl.

Ihre Wirkungsweise ist komplex und noch nicht vollständig geklärt. Sie wirkt auf die Immunität auf mehreren Ebenen. Sie stimuliert die Phagozytose von Makrophagen (ZHAI & al., 2009). Sie bewirkt eine Aktivierung von PMN, NK. Sie erhöht die Anzahl der T- und B-Lymphozyten sowie die Sekretion von Zytokinen (ZHAI & al., 2007).

EIGENSCHAFTEN


Es handelt sich um eine IMMUNOMODULATORISCHE-Pflanze: Abhängig vom Immunstatus des Individuums induziert sie unterschiedliche Wirkungen. Wenn zum Beispiel ein Subjekt einen Mangel an Interleukinen (IL-8), Monozyten und Gamma-Interferon hat, stellt man eine Erhöhung der Rate von 18 auf 49%, wohingegen bei Subjekten, die gängige Raten vorzeigen, keine Veränderungen beobachtet werden (RITCHIE & al., 2011).

  • Entzündungshemmende wirkung:

Echinacea hat eine entzündungshemmende Wirkung, indem sie TNF-alpha, IL-2, IL-6 (XU & al., 2006), Isoenzyme COX 1 und 2 hemmt und somit die PGE2 Konzentration verringert (RAMAN & al., 2008).

  • Chemoprevention:

In der Maus haben mehrere Studien eine schützende Wirkung gegen Strahlen und eine bessere Erholung nach einer Gammastrahlenbehandlung gezeigt (ABOUELELLA & al., 2007). Bei der Ratte mit Prostatahyperplasie nimmt die Größe der Prostata in 8 Wochen ab und die Gewebestruktur verbessert sich auch (SKAUDICKAS & al., 2009).

  • Antivirale wirkung:

Echinacea hat durch Wirkung auf iNos antivirale Aktivität. (SENCHINA & al., 2010). Darüber hinaus hemmt sie proinflammatorische Zytokine, die durch respiratorische Viren wie Rhinovirus Typ 1A induziert werden (SHARMA & al., 2010). Sie schützt vor Infektionen mit dem Herpes-simplex-Virus, indem sie die Anhaftung des Virus an die Zelle stört (GHAEMI & al., 2009).

  • Antibakterielle wirkung:

Mehrere Studien belegen eine Wirkung gegen die Anhaftung des Campylobacter jejuni (BENSCH & al., 2011). Sie hemmt auch die Proliferation von Streptococcus pyogenes, Haemophilus influenzae und Legionnella pneumophila und verringert gleichzeitig deren proinflammatorische Aktivität. Sie ist weniger wirksam gegen Staphylococcus aureus, wirkt aber immer noch gegen die durch die Bakterien induzierte Entzündung (SHARMA & al., 2010).

  • Antifungale wirkung:

Echinacea-Hexane haben eine toxische Fotoaktivität gegen Pilze wie Candida albicans (BINNS & al., 2010), aber auch gegen Cryptococcus neoformans, indem sie ihre Zellwand verändern (MIR-RASHED & al., 2010).

  • Anti-parasitäre wirkung:

Ihre WIRKUNG ist besonders gegen Nematoden bei Schweinen und Ziegen ausgeprägt (LANS & al., 2007). Sie hemmt auch die Verbreitung von Leishmania donovani und Leishmania major (CANLAS & al., 2010).

Schließlich ist sie sehr nützlich, um Infektionen der oberen Atemwege zu bekämpfen. Sie kann vorbeugend eingesetzt werden, wobei dann eine Reduzierung der Häufigkeit von Infektionen, der Anzahl Tage der Erkrankung und Einnahme von Analgetika festgestellt wird. Sie kann auch in der Akutphase eingesetzt werden und ihre Anwendung verbessert den Allgemeinzustand und reduziert die damit verbundenen Symptome (JAWAD & al., 2012).

Im Allgemeinen, ist sie umso effizienter, je früher sie verabreicht wird (WOELKART & al., 2008).

Warten Sie deshalb nicht länger und geben Sie Ihrer Immunität einen Schubs!

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