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Grüntee

CAMELIA SINENSIS

Der Teebaum ist ein immergrüner Strauch der Familie der Theaceae. Seine Blätter werden seit über 5000 Jahren für medizinische Zwecke verwendet.

Tee ist nach Wasser das am zweithäufigsten konsumierte Getränk in der Welt.

Die verschiedenen Tees werden durch die Gärung der Blätter erhalten. Diese Gärung dauert für den grünen Tee nur wenige Sekunden bis einige Minuten, während diese Gärung beim schwarzen Tee mehrere Stunden dauern kann. Je länger die Gärung ist, desto mehr oxidieren die Moleküle in den Blättern. Deshalb ist grüner Tee aus therapeutischer Sicht der interessanteste, vor allem der grüne Tee aus Japan.

MERKMALE

Grüne Teeblätter sind reich an Mineralien, Vitaminen, Koffein, Theobromin und Polyphenolen (Katechinen). Das wichtigste Katechin ist Epigallocatechingallat oder EGCG. Die meisten Studien konzentrieren sich darauf; Grüntee beinhaltet jedoch über 2000 bekannte Polyphenole!

WIRKUNGEN VON EGCG

  • Antioxidans:

EGCG ist ein 30 bis 100-mal wirksameres Antioxidans als Vitamin C oder E!

Mehrere Studien an Menschen und Tieren haben gezeigt, dass eine tägliche Einnahme von 250 mg Katechinen den Cholesterinspiegel (LDL) und Lipoperoxidation senkt, und die Fähigkeit, freie Radikale zu beseitigen (ERBA & al, 2005) erhöht.

  • Neuroprotektion:

EGCG passiert leicht die Hämo-Meningealbarriere und hat eine Chelatfunktion gegenüber Schwermetallen (Zink, Eisen, Kupfer), die die Bildung von Amyloidpeptid und die Entzündung durch Einwirkung auf IL-1 beta und TNF alpha (CHENG-CHUNG WEI J, 2016) verringert, und gegen die Aggregation von Tau-Proteinen (HEIKE JUOBST, 2015) kämpft.

Dies ist sehr interessant, um die Entwicklung neurodegenerativer Pathologien, wie Alzheimer oder Parkinson, zu verzögern.

  • Anti-bakterielle wirkung:

Dank einer hemmenden Wirkung gegenüber der Adhäsion von Krankheitserregern an die Zelle, bekämpft EGCG die Proliferation von Helicobacter pylori und reduziert die Entzündung der Magenschleimhaut (STOICOV & al., 2009).

  • Krebsbekämpfung:

Die antimutagenen Stoffwechselwege sind nicht klar erforscht, aber viele epidemiologische Studien belegen das Interesse an der Verwendung von EGCG mit einer dosisabhängigen Wirkung bei Darm-, Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs (32% weniger Risiko, WANG & al., 2012), Prostata-, Nieren- oder Blasenkrebs (WU & al., 2013).

  • Entzündungshemmende wirkung bei arthrosis:

Studien haben gezeigt, dass EGCG eine Hemmung der Stickstoffmonoxid-Synthese sowie COX-2 verursacht, was zu einer Abnahme von Entzündungsmediatoren, wie PGE2 (SINGH & al., 2002), einer Inhibierung der Metalloproteasen 1 und 13 und einem verringerten Abbau von Proteoglykanen und Kollagen vom Typ 2 (ADCOKCS, 2002) führt.

EGCG bewirkt eine deutliche Hemmung von Mediatoren wie COX-2, IFN-Gamma und TNF-Alpha in Mäusen.

  • Kardioprotektive wirkung:

Der tägliche Konsum von grünem Tee bringt viele interessante Effekte zum Schutz der kardiovaskulären Sphäre mit sich: Abnahme von Lipämie, der Cholesterinämie, antioxidative Wirkung, entzündungshemmende Wirkung, antithrombogene Wirkung, blutdrucksenkende Wirkung. Grüntee reduziert die Herzhypertrophie, aber auch das Risiko einer Herzdekompensation (BABU & LIEU al., 2008 ; NEVES & al., 2008).

Grüntee verbessert die Qualität des vaskulären Endothels und verringert die Thrombogenese durch Verringerung der Blutplättchenadhäsion (BHARDWAJ & KHANNA, 2013).

Eine 13-jährige Meta-Analyse, an der fast 80.000 Personen beteiligt waren, zeigte, dass der Konsum von Tee das Risiko für Herzerkrankungen, Herzinfarkt, Bluthochdruck und bei Herzpatienten die Mortalität senkte (KOBUKO & al., 2013).

  • Neuroprotektion:

EGCG stellt die zellulären antioxidativen Schutzwirkungen wieder her und ermöglicht die Synthese von SOD, Catalase und Hämoxygenase durch Wirkung auf den Keap1-NRF2-Komplex.

EGCG senkt die Apoptose der Nierentubuli, indem es direkt auf Mitochondrienebene (auf BaxBcl2-Genen) und auf das endoplasmatische Retikulum wirkt, indem es Caspase 12 hemmt (HUI & al., 2016).

Grüntee verbessert somit die Nierenfunktion, indem er Gewebeschäden und die Infiltration von Makrophagen und Fibrose verringert. Er reduziert Serumkreatinin und Proteinurie (KAKUTA & al, 2011).

Grüner Tee schützt außerdem vor Uro- und Nephrolithiasen, da er die Erzeugung von Alpha-Enolase hemmt, einem Enzym, das das Anhaften von Calciumoxalatkristallen ermöglicht. Er reduziert das Risiko von Blasenentzündungen und -steinen (KANLAYA & al, 2016).

Im Allgemeinen ist die Einnahme bei Menschen von zwischen 0,6 und 1,5 Litern pro Tag ideal, um diese Wirkungen zu erzielen.
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